Vom Schütten und so und überhaupt…

Wir fuhren heut nach Köln am Rhein

und luden eine Rutsche ein.

Dies Teil hat nur den einen Zweck:

es flutscht darauf der ganze Dreck

von oben in den Hänger.

„Ohne“ dauerts sonst nur länger.

„Tätäääääää, tatäääääää…“

Sorry, ich wurde zum Schreiben genötigt und was tut man nicht alles, damit Fritzens Herrchen zufrieden ist… 😉

Der stinkt übrigens wie Schmitts Katze, nachdem sie sich in drei Tage altem Fisch gesuhlt hat.

Also FRITZ stinkt, nicht unser Herrchen!!!!  😉

Aber ich denke, das gehört sich einfach so für eine kernige Hausratte, macht den ganz speziellen Charme dieses Viechs aus und schreckt potentielle Schlüsselklauer ab!

UND ist saupraktisch: wenn man den Schlüsselbund nicht sieht, dann RIECHT man ihn inzwischen! Und wer kann DAS schon von seinem Schlüssel behaupten… 😉

Also von vorne:

nach einem mordsmäßigen Muskelkater des Bauherrn, kausal bedingt durch sportives Schutt-Schaufeln auf den Hänger und Wieder-Runterschaufeln-von-selbigem-auf-dem-Schrottplatz und einigem Nachdenken über die Behebung dieses misslichen Zustandes entschied sich Dirk spontan zur Anschaffung einer sog. Schutt-Rutsche.

Ebay sei Dank ward das passende Objekt schnell und günstig gefunden und fluchs ( das schreibt man echt so! ) ersteigert.

Mit den Worten „Duuuu, ich muß dir was beichten…“ wurde auch mir die bevorstehende Ankunft eines weiteren Baustellenzubehörfamilienmitglieds (fürderhin abgekürzt als „BsZFM)  zartfühlend nahegebracht und so kam es also, daß wir uns heute auf der Autobahn herumgetrieben haben.

Aber irgendwer hatte da was falsch verstanden: es schüttete schon auf der Hinfahrt – zwar keinen Schutt, aber dafür Wasser von oben.

Menno… und es schüttete beim Einladen der Rutsche auf den Hänger… und beim Zwischenstopp unter einer Brücke, um die Teile zu verzurren.

Dabei bin ich sicher: es handelt sich um eine Schutt-und nicht um eine Wasserrutsche.

Kaum angekommen am Ruinchen, wurden wir vom Jung-Konstrukteur aus dem Nachbarhaus mit dem freudigen Ruf „Zeitung! Ihr seid in der Zeitung!“ empfangen.

Oh wie wohl klangen diese aus dem Küchenfenster in den lauen August-Abend gehauchten Worte!!!

Ruhm ist uns gewiss! Ehre, Lob. Dank, Anerkennung! EHRENBÜRGERSCHAFT! Oder gar der Hobel-Preis, verliehen vom IKEA-König aus dem Hohen Norden, natürlich erster Klasse und am Blau-Gelben Band??? Und verbunden mit einem gar ansehnlichen Preisgeld!

Aber nein: nicht wir in dero hochwürdigster Person darselbst waren in der Zeitung… es war allein unser Ruinchen, Hand in Hand – so scheint es wenigstens auf dem Foto – mit unserem Hänger als treuem Begleiter und Anhängsel vereint.

Freudig – so reden wir uns mal ein –  wurde der Butzbacher Gemeinde mitgeteilt, daß … ach, lest doch selbst! 😉[Einfach aufs Bild klicken, dann wirds lesbar]

Wir fühlen uns grad nur so mit Wärme und guten Wünschen  überschüttet… hach, schööööön. 🙂 .

3 comments to Vom Schütten und so und überhaupt…

  • Also sooooo schlimm stinkt Fritz nun auch nicht… (Merkt man eigentlich irgendwie, dass wir ne Sendung über Heinz Erhardt geschaut haben, als Angelika den Artikel geschrieben hat? ;-))
    Tipp: Damit der Zeitungsartikel und die Bilder besser zu erkennen sind, einfach draufklicken.

  • Ole

    Oooh… die Plane ist ja richtig cool. Wollt ihr die Fensteraufteilung auch so machen – ist ja richtig schick!

    In meinem Duden steht aber ‚flugs‘ und ich konnte kein ‚fluchs‘ erkennen – oder meint ihr ‚flux‘ (Kompensator) oder ‚flux‘ (Fliessmittel) 🙂

  • Die Fenstereinteilung hatte der Architekt vor mindestens drei Jahren entworfen – und dann halt für die Plane recycled. Wir planen links oben keine Fenster, da dort kein Raum hin kommt, dafür aber zwei Fenster links im Erdgeschoss für die Küche.
    Den Fluxkompensator brauchen wir, damit wir auf dem Traktorstrahl fluchs in unsere Scheune heizen können. Oder so ähnlich 😉

Leave a Reply