„Sie sind sonderbar!“

Das war der Satz des Tages bei der Besprechung mit den Mitarbeiterinnen vom Landesamt für Denkmalpflege und der Unteren Denkmalschutzbehörde. Und das nur, weil wir bei der Besichtigung über tausend spannende Details unseres Häuschens geredet haben – aber nie das Thema Förderung aufkam. Ich hätte ja auch nicht gedacht, dass es überhaupt noch irgendwo Fördertöpfe für private Ruinchenbastler Hausbesitzer gibt, warum dann also fragen? Positiv überrascht! Also hoffen wir ab jetzt auf ein passendes Fördertöpfchen 😉

Fachliche Diskussionen gibt es zum Beispiel noch um die Straßenseite: Das Mauerwerk vorn beim Stall ist marode und muss weg. Die Experten hätten hier gern wieder eine verputzte Mauer, wir aber viel lieber Fachwerk. Für Mauerwerk spricht, dass man heutzutage keine alte Substanz mehr rekonstruiert – wie man das zum Beispiel beim Frankfurter Römer nach dem 2. Weltkrieg gemacht hat. Aber wir finden Fachwerk für die gesamte Straßenfront einfach viel stimmiger – und die Mauer ist irgendwann in den letzten 60-80 Jahren hingepfuscht worden. An der Stelle war sicher mal irgendwann Fachwerk, es hängt schließlich noch ein Ständer unmotiviert neben der Mauer. Mal sehen wie das ausgeht.

Nachdem die Experten weg waren, gabs das Übliche: Vollen Hänger zum Schrottplatz Recyclinghof, Lehmputz runter, ab zum Haus, wieder Lehmputz draufschaufeln. Und danach die neue Hausaufgabe angefangen: Damit die Kellertreppe eingebaut werden kann, müssen ein paar Bruchsteine gekürzt werden. Dank Flex und Hammer ging das halbwegs voran. Wobei zwei einfache 125er Trennscheiben kleine Rädelchen geworden sind… kennt jemand eine günstige Quelle für 125er „Diamant“-Steintrennscheiben? ebay?

„Sie sind sonderbar!“ Klar sind wir das! Sonst hätten wir das ganze Abenteuer doch gar nicht angefangen! 😉

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