20.000 Euro…

… gespart! Also wenigstens vorerst. Wie? Ganz einfach: das Zwerchhaus, welches unser Architekt eingeplant hatte, damit wir

a. einen zweiten Fluchtweg übers Dach und

b. mehr Licht für mein Atelier haben,

wird nicht gebaut.

Heihooo, heihooo… wir singen und sind froh!

Ich male zwar gern großformatig auf Leinwand, aber da muß die Omma viele Bilder klöppeln, damit am Ende 20.000 Euro gerechtfertigt sind. Nenee.

Außerdem hat uns gestört, daß durch das Zwerchhaus (wieso nicht Zwerg… das ist doch viel knuffiger) der Charakter unseres Schnuggels verändert worden wäre und genau DAS wollten wir ja von Anfang an vermeiden. Aber selbst die Denkmalpflege hätte das genehmigt und hat sogar eine Aufzugsgaube vorgeschlagen, was mich damals schon sehr gewundert hat. Den Vorschlag der Praktikantin, doch einen französischen Balkon anzubringen, unterschlage ich an dieser Stelle doch mal großzügig. Ob der wirklich ernst gemeint war, sei eh dahingestellt.

Aber bei unseren Vorstößen die Rekonstruktion des Fachwerks auf der linken Seite betreffend haben sie alle aufgeschriene: NEIN, man muß doch SEHEN, daß das mal als Stall genutzt worden ist. NEIN, wir wissen doch garnicht, wie das mal ausgesehen hat. Ok, hätten wir unsererseit NOCH lauter geweint, dann wären sie mit Zähneknirschen einverstanden gewesen… 😉 aber was solls: so bekommen unser Architekt und die Denkmalpflege ihren Gefallen mit dem Ziegelkonstrukt und WIR bekommen unseren Willen im Sinnes unseres Häuschens mit OHNE Zwerchhaus.

Auch was wert: eben jene 20… aber das erwähnte ich ja schon. 😉

Nun muß ich morgen nochmal ein ernstes Wort mit dem Butzelbacher Ober-Parkplatzbeauftragen oder wie auch immer er sich nennt, reden: denn 25qm Parkfläche und damit den halben Vorgarten für unser Auto wollen wir schlichtweg nicht, zumal es Alternativen gibt.

Zwischenrundenbericht von Dirk am 13. Januar:

Zunächst: Prost an den Dithmarscher Dickschädel mit einem echten Urtyp! (… bring‘ ich Dir wenn’s zeitlich irgendwie klappt morgen vorbei 🙂 )

Der Zuständige hat Angelika erklärt, dass keine Parkplatzablöse bei Nachweis der Nutzung als Einfamilienhaus und vorheriger Nutzung als Wohnhaus anfällt. Das müsse im Bauantrag entsprechend formuliert und nachgewiesen werden. Zumindest würde das so in Butzbach in der Kernstadt gehandhabt. Problematisch würde es, wenn es sich um Mehrfamilienhäuser oder Umnutzung eines bis dato als Einfamilienhaus genutzten Umbaus handele. Da würde dann mindestens ein weiterer Stellplatz bzw. eine entsprechende Ablösesumme fällig. Mal sehen, wie das ausgeht…

Ansonsten: Ich habe heute – zum zweiten Mal – unsere neue Kellertreppe beauftragt. Der erste Versuch war nichts, da die Treppe zu flach war und man sich immer den Kopf an der drüberliegenden Treppe einhauen würde. Das ist zum Glück noch vor der Fertigung aufgefallen. Nun wird die Treppe viel steiler, ich bin sehr gespannt wie das ganze eingebaut aussieht und – noch wichtiger – anfühlt beim Treppe-Klettern.

8 comments to 20.000 Euro…

  • Ich glaube die Idee mit dem französischen Balkon kam von mir… (ja, ich hatte das NICHT ernst gemeint! 😉 ), die Aufzugsgaube von der Praktikantin… Egal wie: Ohne zusätzliche Gauben (Aufzug oder nicht) finde ich das Haus klarer – und dass wir dabei Geld sparen, hilft uns auch sehr, unser 1-Euro-Schnäppchen wird auch so schon ganz schön teuer…

  • Ole

    Obwohl… schön ausgesehen hätte es bestimmt, das Zwerchhaus, an eurem Ruinchen 🙂

  • Anja

    Oh, Angelika, der Butzbacher Ober-Parkplatzbeauftragte ist in dieser Frage sturrer als mancher Dithmarscher Dickschädel! Und die Regel in der Butzbacher Innenstadt lautet nun mal: wer platz vorm Haus fürs Parken eines Autos hat, der parkt dort. Wir (sprich: der Dithmarscher Dickschädel) konnten ihn auch nicht überzeugen, dass ein Einstellplatz an unserem Haus nicht ausreicht für ein 3-Parteien-Mietshaus (was unser Haus laut Architekt ist) aureicht. Ohne Erbarmen! Die daraus resultierenden Unmengen an Strafzetteln haben die Stadtkasse gut ausgesorgt….
    Anja

  • Angelika

    Hmmm, also heute konnte ich dem Dickschädel leider noch nicht auf den Zahn fühlen: entweder noch Weihnachtsurlaub oder um 13:15h schon Beamten-Wochenende.
    Aber der Montag kommt bestimmt… und dann werden wir mal schauen.
    Unser Haus ist ja ein Einfamilienhaus, da hoffe ich mal sehr, daß wir nicht die Probleme haben werden, die ihr hattet, Anja.
    Der Bayrische Dickschädel – also meiner – kommt hoffentlich dann noch nicht zum Einsatz. 😉

  • Anja

    Ich warte auf den Zwischenrundenbericht: bayrischer Dickschädel gegen hessische Bürokratie! Das wird spannend….!

  • Melde gehorsamst: Zwischenrundenbericht eingefügt 🙂

  • […] mal ging es heute um den Parkplatz, den wir vor dem Haus einrichten müssen. Sagt die Hessische Bauordnung. Deswegen hat unser […]

  • […] wurde im Arbeitszimmer ein klitzekleines bisschen umgeräumt – „Ach, das Häuschen ist aber schön, das kommt auf die Fensterbank… und das Telefon passt gut ins Bild… […]

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