Torfrocks Willi die Ratte…

… lief heute auf der Rückfahrt. Passte irgendwie, denn heute gibts wieder Rattenfotos und viel Schutt 🙂

Das Mäuerchen hinterm Haus wollten wir mal eben abreißen, ist ja nur ein morsches Teil das der Jungingenieur locker kaputt gekriegt hat. Denkste! Wirklich schon seit Ende November schinden wir uns ab, das verrottete Mäuerchen häppchenweise zur Schutthalde zu fahren. Heute schaut es so aus – hier der Blick Richtung Nachbarscheune, wieder mal mit Ratte Fritz als Maßstab:

In der anderen Richtung sieht man noch einige der Steine, die wir aus der Erde-Schuttmischung zwischen Haus und Mauer gefischt haben. Viele weitere liegen im Durchgang zwischen Nachbarhaus und unsere Haus und warten darauf, dass wir sie wieder irgendwo verwenden.

Am Putz des Nachbarhauses kann man ablesen, bis wohin das Mäuerchen früher gereicht hat. Und hier nochmal Fritz als Vertretung für Torfrock Willi im Detail:

Dass wir immer noch nicht den Fuß des Mäuerchens erreicht haben und der Anhänger schon wieder voll ist, muss ich nicht extra erwähnen, oder?

Also singen wir im Chor: „Abfallerie Schutthaldera, Abfall- und Schutthalderie haldera. Abfallerie Schutthaldera, Abfall- und Schutthalderie haldera!“

5 comments to Torfrocks Willi die Ratte…

  • Ole

    Aber nicht tiefer als die Fundamentmauer ausschachten!
    Als ich das bei uns machte, stand sofort ein befreundeter Restaurator vor der Tür und hat mir die Leviten gelesen (aber wirklich) 🙂
    Es besteht dann nämlich die Gefahr vom Fundamentbruch, wobei schnell mal die Wand um einiges absacken kann; was widerrum die Holzverbindung stark beansprucht. Ist bei uns nicht passiert (ich beeilte mich dann schnell die Baustützen aufzustellen) aber er wusste wohl wie sich das anhört *g*.

    Tausch doch mal endlich das Elektrospielzeug gegen eine richtige Spitzhacke ein 😉

  • Angelika

    Ich fürchte, deine Warnung kommt zu spät: das Fundament ist an der Stelle der Rückwand nicht sonderlich tief und meiner Meinung nach liegt das schon längst frei. Ich habe am Samstag mal mit der Schaufel an der Wand entlang gegraben bzw. vorsichtig unter die letzte Steinreihe gestochen und nur Erde gespürt. Ich bin da ein bisserl ratlos.
    Aber Dirk und das Mäuerchen (ich wage das Teil schon garnicht mehr so zu nennen, weil es doch eher eine ausgewachsene MAUER ist) fechten grad einen persönlichen Kampf aus. Fürchte ich.
    Ich hoffe, unser Architekt schreitet befriedend ein. 😉
    Und an die Stelle sollen doch später einfach nur mal ein paar Tomatenpflanzen wachsen dürfen. Die brauchen keinen Tunnel durch die Erde runter bis nach Afrika oder so. 😉
    Zur Spitzhacke sage ich nur so viel: es steht da eine in der Scheune herum, diddeldum…

  • Ole

    Im Zweifelsfall könnt ihr noch immer Baustützen zur Hilfe nehmen um das Haus solange zu stützen, bis ihr fertig seid – würde ich, den Bildern nach zu urteilen, sogar empfehlen. Es ist aber schwer zu erkennen wie lang die Mauer ist und wie tief ihr gegraben habt und wieviel tiefer jetzt als es ohnehin schon war. Es sieht aber nach mächtiger Arbeit aus!

    Weiterhin Gutes Gelingen!

  • Aaaalso! Ja, es war ganz schön viel Arbeit – und ich hätte nicht gedacht dass dabei so viel Erde und Steine anfallen. Könnte man sich zwar ausrechnen so mit Länge mal Breite mal Höhe, aber in Anhängern gerechnet ists dann doch ganz schön viel. Architekt, Maurer und Zimmerleute haben meine Buddelei im Blick und haben bislang noch keinen Baustopp / Buddelstopp eingelegt. Auf den Fotos schauts zwar gruselig aus, aber das Bodenniveau innen im Haus liegt auf Höhe des Hofs, den man auf dem ersten Bild sieht. Statt Spitzhacke hab ich fröhlich mitm Vorschlaghammer auf den Steinen rumgekloppt – und unser grünes Bohrhammerspielzeuch kam nur zum Einsatz, um dann die Steine auseinander zu kriegen. Und heute kam von Torfrock der Tiefbau-Blues. Nur damit Ihrs wisst und so. Jawollja!

  • […] Vicco von Bülow wäre, so lebt doch die Steinlaus wie auch ihr Entdecker weiter – in knackigen Mauern, hässlichen aber schmackhaften Betonbauten, Fachwerk-Ruinchen und Hausfreunden. Oder so ähnlich. […]

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