Ein Zaubertrick? Nein, unser Kellereingang!

Klar, man könnte bei diesen beiden Fotos an den Zaubertrick mit der zersägten Jungfrau denken – aber falsch gedacht! Also hier erst mal Bild eins im Keller geknipst:

Und hier dann Bild zwei – aufgenommen im Vorgarten auf dem Vorplatz:

Spektakultär, oder etwa nicht? Hmpf! Ich ahne, dass kaum jemand nachvollziehen kann, warum ich hier so dreckig, k.o. und trotzdem zufrieden grinse…

Also nochmal von vorn. So sah unser Keller Anfang September 2010 aus:

Und so heute abend:

Doll, oder?! Man sieht doch förmlich die tierischen Muskelkater, die der Jungingenieur und ich uns verdient haben?!

Immer noch nicht? Na, ist doch ganz einfach: Dass es den Kellereingang irgendwo an der Stelle gab hatte uns Tille ja bereits geschrieben, aber seit vorhin wissen wir – dank der nicht-zersägten Jungfrau Stange – dass der Eingang genau auf unserer Seite der Grenze zum Nachbarn liegt und wir ihn hoffentlich recht einfach freilegen können. Auch wenn vermutlich beim Bau des Nachbarhauses der Bodenaushub einfach im Loch entsorgt wurde – das Ausbuddeln wird sicher noch ein paar Muskelkater geben…

10 comments to Ein Zaubertrick? Nein, unser Kellereingang!

  • Angelika

    … womit wir also fuer die archäologischen Grabungen im Gewölbekeller einen prima Zugang gefunden haben und demnächst „Bellmann“ dort als Wachhund einquartieren können. Super: das wird ein Höhlenhöllenhund!
    Ich sach nur: cave canem… und irgendwie hat es auch mit Pompeji – von wegen Ruinen und so – zu tun.
    Ich glaube, ich will ein Mosaik vor der Haustür.
    Fußmatte kann jeder – Mosaik nicht! 😉

    Und mit der Entdeckung dieses Zugangs rückt auch eine End-Nutzung des mittelalterlichen Gewölbes als Wein-und Bierlager mit kleiner Ausstellungsfläche für meine Gemälde, den Schmuck und sogar die Bären in „greifbare“ Nähe!!! Ungeahnte Möglichkeiten bieten sich!
    Wir könnten auch untervermieten oder mittelalterliche Festgelage unten veranstalten – solange wir nur OBEN vorm Haus noch Platz für den Grill lassen!!! Wow… Ideen über Ideen… dagegen ist Gottschalks Schloß Marienfels am Rhein der reinste Witz. Ich hätte ihm DOCH von unserem Ruinchen erzählen sollen… vielleicht wäre dann die nächste Sendung aus Butzbach gekommen. Stadtwette: wir wetten, daß es 20 gestandene Hessen in 2 Stunden nicht schaffen werden, unser Gewölbe besenrein zu verlassen. – Die Wette hätten wir verloren, aber uns wäre damit weitergeholfen gewesen, wenn der Bauschutt des Nachbarn rausgeholt worden wäre. 😉
    Chance vertan…

    Hmmmm, mir fällt es grad wie Bauschutt-Krümel aus gewissen Unterhosen: wir könnten doch auch die schöne, kleine, gemauerte Grube als Hunde-Bad belassen!
    Sprich: Bellmann < ---> Dreck < ---> Grube < ---> mittels Schlauch abspritzen < ---> trockenrubbeln und ins Haus holen.
    Ich gehe in mich und spinne an diesem Gedanken weiter. 😉

  • Ole

    Das sieht auf den Fotos so unscheinbar aus. Man muss sich wirklich die großen Bilder anschauen um ein Gefühl für das Verhältnis zu bekommen. Mir fehlt allerdings noch das Verständnis dafür wo jetzt eigentlich der Eingang ist. Ist er (auf dem letzten Bild) in der hinteren Wand oder in der Decke oder eher links in der Wand – oder IN dem Schutthügel?

    Haben wir schon erwähnt, dass wir euch fürchterlich um eure coole Keller-Kaskade beneiden? 🙂

    Sehr lobenswert übrigens, dass du einen Helm trägst. Ich habe das irgendwie nie geschafft, obwohl ich sonst sehr auf meine PSA (Feuerwehrterminus: Persöhnliche Schutz-Ausrüstung) achte.

    Weitermachen! 😀

  • Ole, wo genau das Loch ist, kannst Du Dir mit Nicole und den Kids gern mal live und in Farbe anschauen – kommt einfach mal nach Butzbach 😉
    Naja, ich will nicht so sein: Das Loch (Eingang ist es ja noch lange nicht wieder) ist ganz hinten links vor der Wand schräg nach oben. Der Schutthügel besteht wohl aus dem Aushub vom Nachbarhaus. Und Du würdest garantiert auch einen Helm tragen, wenn Du auf Knien mit dem Spaten Erde wegkloppst und Dir alle fünf Minuten die Rübe am Gewölbe anhaust 😉

  • Anja

    Der Jungingenieur hat gebuddelt bis zum Muskelkater? Hmm, dreckig war er zwar. Aber Muskelkater???? Am Samstag musste er jedenfalls alles andere als Baustelle machen! Hat’s denn geschmeckt?

  • Angelika

    @ Anja:
    Also Dirk hat mächtig über Muskelkater geklagt. Aber ok: wir alten Knochen sind näher am Kater als der junge Hund da. 😉
    Danke für die süßen Gaben! Aber probiert habe ich noch nicht. Bin grad für ein paar Tage in München. Muß ja auch mal arbeiten. Wobei – im Sender ist grad Dauer-Party und ich treffe einen Haufen interessanter Leute. Sonntag war ich mit einem nicht ganz unbekanntem deutschen Moderater und sog. showmaster essen – aber nur kein Neid: es war die Haus-Kantine, die aber ansonsten nicht schlecht ist. 😉
    @ Ole:
    Genau! Am Tag des offenen Denkmals z.B. wäre doch ein Ausflug nach Butzbach eine gute Idee! Da seid Ihr dann erstens sicher vor Mit-Arbeits-Angeboten und zweitens wird es wohl Stautzeweck geben. Also was zum Futtern.

  • Ok, auch aus der Schweizer Hauptstadt ein Kommentar zu den Kommentaren: Der Jungingenieur und ich haben zumindest über Muskelkater diskutiert – genau wie über Flächen- und Raumberechnungen des abzutragenden Schutts. Ich ahne dass für ihn und Helfershelfer solche Berechnungen viel spannender sind als irgendwelche theoretische Aufgaben. Also mal zum Üben oder Hervorkramen oller Mathe-Kenntnisse: Der Gewölbekeller ist 12×6 Meter gross, darin liegen sicher 60cm Erde plus nochmal zwei grosse Schuttkegel (die kriegen wir später!). Wenn in einen vom Jungingenieur grade noch tragbaren Eimer 12 Liter Schutt passen, wie viele Eimer muss er – oder vermutlich eher der olle Ingenieur – dann aus dem Keller wuppen? Und nebenbei: Man suche bei Google nach dem Gewicht von „normalem“ Dreck – alternativ stelle man dies durch eigene Messungen fest. Wie viele Tonnen Dreck liegen im Keller – und was muss man beim Recyclinghof seines Vertrauens für die Entsorgung zahlen?
    Und: Am Tag des Offenen Denkmals planen wir (ok – ich!) einen Bau-Tag: Wer mag darf so viele Eimer Erde aus dem Keller holen wie er/sie mag – und sogar mitnehmen! Wir brauchen sicher auch nicht mal 5000 Besucher, bis der Keller leer ist – oder was kommt bei der Rechnung oben raus? 😉

  • Anja

    @Dirk: der Jungingieur schreibt heute eine Mathearbeit. Wenns keine Supernote wird (die ich so langsam mal erwarte), darf er das dann beim Mathelehrer durch einen Eimer Schutt ausgleichen?
    @Angelika: wenn das der unbekannte deutsche Moderator ist, der früher mal sich als Deutschlehrer versucht hatte, dann war ich mit dem schon mal einen Schampus trinken nach einem erfolgreichen Weltmeisterschaftskampf eines ganz unbekannten Boxers (auch ich hatte mal einen Presseausweis….!) Hah!

  • Angelika

    Was??? BAU-TAG??? Und ich stehe dann allein mit Miss Marple oben herum, bringe Wecken an Mann, Frau, Kinder und andere Lebewesen und rede mir den Mund fusslig??? Gut zu wissen! Ich gehe gleich in den Ton, mach einen Termin aus und bespreche dann ein Band mit Info-Text zu unserem Ruinchen, lasse das kopieren – reichen 100??? ) und wir verkaufen das zusätzlich!
    Wenn ich ans letzte Jahr denke, dann grausen sich meine Stimmbänder HEUTE noch.
    Bau-Tag… zumindest sollten wir das dann vorher ankündigen, damit die Leute in entsprechendem outfit aufschlagen.

    @ Anja: Genau jener war es. Leider so ganz ohne Gummibären-Tüten oder Lakritzschnecken, dafür aber mit großem Hunger. 😉
    Normalerweise gehe ich in meiner Dienstwoche immer ins Schumanns, aber jetzt muß ich sagen: die Hauskantine ist garnicht übel und sehr gemütlich.
    Und hat sich in den letzten Tagen quasi doppelt bewährt: ich habe weitere 10 Cent für unsere Spenden-Rolle/Liste/Röhre bekommen. Fehlen nur noch ein paar Butzbacher Größen.

  • […] Rathaus schaute mich ein Förderband an – dort wird ähnlich wie wir es für unseren Gewölbekeller planen fleißig Schutt und Erde aus dem Keller geschafft. Der nette Schaufler wusste auch dass das Ding […]

  • […] drei Jahren war das Loch noch klein, doch dann wurde es mit der Zeit immer größer und größer (oder die […]

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