Ins Fernsehen…

… haben wir es (gottlob) noch nicht geschafft, aber dafür war gestern der Rundfunk in Gestalt eines Interviewers bei uns im Haus und prompt sind wir um 16h bei hr4 gesendet worden.

Und das alles OHNE meinen zwingend notwendigen morgendlichen Menschwerdungs-Auferstehungs-Kaffee!!!  Selbst mein Fahrer respektiert die danach noch erforderlichen 5 Minuten Sackungsphase, bevor er fragt: „Gehts jetzt, Frau Dr. Schäfer? Dann einen wunderschönen guten Morgen!“

Und gestern? Nix wars… weder mit dem einen noch dem anderen. Statt dessen bekamen wir das Mikro unter die Nase gehalten und wurden anläßlich des Tags des offenen Denkmals zum Ruinchen befragt.

Am Ende hat der Herr Pradella – so zumindest habe ich den Namen verstanden – noch ganz begeistert das Geläut der Markuskirche aufgenommen und so haben wir – Dirk, die Glocken und ich – in vielstimmigem Chor ein Loblied auf unser Haus gesungen. 😉

Und was lerne ich persönlich daraus???

Wenns MUSS, dann gehts auch mal OHNE Kaffee. *seufz*

Zumindest im Radio.

Ja, und in der Butzbacher Zeitung haben wir inzwischen fast schon eine eigene Rubrik.

Wenn man mal davon absieht, daß dort unser Einhaus ständig als „Ackerbürgerhaus“ verkauft wird – was per se aber Unsinn ist – und daß es offensichtlich auch noch einen weiteren Otto P. namens P.E. gibt, freuen wir uns an und für sich auch darüber.

Was es mit Otto P. und P.E. auf sich hat? Beide haben keine Peilung, was Urheberrecht bedeutet und ignorieren selbiges also folgerichtig. Der eine knipst Fotos von unserem Rechner ab und verkauft eins davon als seines, der andere kopiert unseren Artikel aus dem „Holznagel“ und gibt ihn als seinen eigenen aus.

Sowas macht uns sauer. Aber so richtig. Und wenn ich am komenden Sonntag wieder einen rundlichen Herrn vor unserem Rechner stehen sehe, der munter drauflosknipst, werde ich ihn mal knackig nach seinem Namen fragen.

Sollte es sich dabei um  Otto P. handeln, dann werde ich dafür sorgen, daß er dieses mal WIRKLICH in den mittelalterlichen Gewölbekeller rutscht. Aber ich bin mir nicht sicher, daß ich ihm auch wieder raushelfen werde. *harhar*

Womit wir dann zukünftig unseren eigenen Hausgeist haben werden. 😉

Sauer wie ein Zentnersack Zitronen sind wir übrigens auch darüber, daß einer der Handwerker, die der Schrotthändler unseres Vertrauens zum Sanieren seiner maroden Scheune, die sich leider hinter unserem Ruinchen befindet und von der wir ernsthaft annehmen, daß sie vor ca 80 Jahren schwarz gebaut worden ist, da sie nicht mal im Baukataster verzeichnet ist, ohne unsere Zustimmung sein Gerüst auf einem Teil unseres Grundstückleins aufgebaut hat.

Wir hätten ja die Zustimmung hierzu erteilt – wären wir in Kenntnis gesetzt und gebeten worden.

Wir hätten aber definitiv NICHT zugestimmt, daß er zur Sicherung seines Gerüsts unser Haus anbohrt und das Gerüst einfach festdübelt!

Der Häckel hat doch tatsächlich einen bis dato  intakten Ständer unseres Hauses beschädigt! Wir sind gespannt, was als nächstes passiert.

Vor allem sind wir neugierig darauf, wie die Frage des Regenwasserabflusses gelöst werden wird… denn so, wie es bislang war – einfach auf unser Dach bezw. in unsere Regenrinne ableiten und damit für Überschwemmung sorgen – werden wir es nicht weiter zulassen.

Diese für den Schrotti praktische und billige Lösung war nämlich die Ursache dafür, daß die Schwelle auf der Vorderseite weggefault ist und für teuer Geld ersetzt werden mußte.

6 comments to Ins Fernsehen…

  • hr4? Na, sooo alt seid ihr doch gar nicht. 😉 Da ich zumindest innerlich noch nicht zur Zielgruppe der hr4-Hörer zähle, nimmt es nicht Wunder, dass ich den Bericht nicht gehört habe …

    Gibbet dat online?

    -Frank

  • Na, unser Ruinchen ist doch x mal alt genug für hr4 😉 Leider müss(t)en wir für die Veröffentlichung des Beitrags im Web eine kostenpflichtige Lizenz kaufen – ich habe den hr vorhin angemailt, was das bedeutet / kostet. Auf den Webseiten des hr haben wir die Aufzeichnung leider noch nicht gefunden. Aber vielleicht klappt das ja auch noch…

  • […] Erwartungen, dazu dann noch die Artikel im Holznagel, in der Zeitung vom Denkmalamt Hessen, der Bericht im Hessischen Rundfunk – wie der Tag da wohl […]

  • Nachtrag: hr media bietet uns an, dass wir den Beitrag hier veröffentlichen können. Dafür hätten sie aber gern 30 Euro plus Mehrwert-Steuer für ein Jahr – und „die Möglichkeit des Speicherns und Downloadens ist weitestgehend auszuschließen“ (wie auch immer das technisch gehen soll…). Und, ich zitiere: „Nicht einräumen können wir Ihnen die Rechte für in Beiträgen verwendete Musik. Diese müssen von Ihnen ggf. separat mit der GEMA geklärt werden.“. Die einzige „Musik“ die mir beim Beitrag aufgefallen ist, ist das Ding-Dong der Markuskirche. So wie ich die GEMA einschätze kostet das aber sicher extra (dabei zahl‘ ich doch Kirchensteuer!).
    Egal wie: Ich werde die „Bestätigung auf offiziellem Briefpapier per Fax“ nicht übermitteln, denn Angelika bringt mich sicher um wenn ich den Beitrag zum Anhören verlinke („Und dann hab‘ ich nur gedacht: Oh ja!“ ;-)). Sorry!

  • […] vor fünf Jahren war ja der Hessische Rundfunk für einen Radiobericht da, aber Fernsehen ist ganz anders… aufregender… deutlich mehr geplant und – noch […]

  • […] und deren Bildmaterial – kostenfrei, versteht sich – möchte man aber den Film oder Radiobeitrag verwenden, wird’s bürokratisch („Erst nach einer Ausstrahlung der Sendung […]

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