Tag des nassen Denkmals

Heute war ja Tag des nassen offenen Denkmals. Und der lief doch ziemlich anders als geplant… Nach den tollen Erfahrungen von Angelika und mir vom letzten Jahr hatten wir (oder zumindest ich) recht hohe Erwartungen, dazu dann noch die Artikel im Holznagel, in der Zeitung vom Denkmalamt Hessen, der Bericht im Hessischen Rundfunk – wie der Tag da wohl läuft?

Vorbereitet hatten wir alles: Das Haus herausgeputzt so weit das bei einer Baustelle geht…

… Warnschild aufgehängt…

… und auch an die Falschparker haben wir (ok, ich) gedacht…

Und wir haben sogar den Jungingenieur mit der Erlaubnis ein Gefach rauszukloppen, Kakao und Lollis bestochen überzeugt, dass er zeigt wir man mit Lehmsteinen mauert:

Ja, das Fotomodell der Jungingenieur war ein bisschen gelangweilt, als Anja ihn beim Mauern geknipst hat – aber er hatte da auch schon mindestens 10 gestellte Fotos für die Wetterauer Zeitung hinter sich.

(Vielen Dank an den Jungingenieur fürs Mauern und an Anja für die zwei gestreiften Fotos!)

Warum lief der Tag dann nicht wunder-super-genial? Weil Angelika leider krankheitsbedingt ausgefallen ist und wir mindestens zwei Wolkenbrüche mit heftigen Hagelkörnern (Autobeulen inklusive) und zwei weitere mit viel zu viel Wasser von oben in den sechs Stunden durchgestanden haben.

(Der Rindenmulch auf dem Matsch hat sich übrigens sehr bewährt!) Für das eklige Wetter und die passend-schlechte Wetterprognose haben sich aber doch recht viele Besucher in unser Ruinchen geflüchtet, die teilweise unserem äußerst geduldigen Architekten das Ohr abgekaut und das Rubinstein komplett leergefuttert haben. Außerdem haben sich Michael, Architekt und ich auf das „wo kommt der Schornstein für den Kaminofen hin“ geeinigt. Und eine ältere Dame stand gleich morgens vorm Haus, die bis 1946 (!) im Haus gewohnt hat. Wir sind einige Kilo Holznägel losgeworden. Und auch die „Begehung“ mit dem Schreiner und seiner Frau hat Spaß gemacht (Handwerker die einem Pflaumenmus schenken – mnjam!). Immerhin etwas – aber der nächste Tag des offenen Denkmals wird hoffentlich noch besser (nein, ich meine nicht ZWEI Gläser Pflaumenmus! 🙂 )

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