Kleines Update…

… aus der Ferne:

Dirk hat gestern ein Super-Duper-Lehmputzschnäppchen heimgefahren und einen ebensolchen Super-Duper-Muskelkater als Beigabe. 😉

Es kann also weitergehen mit dem Gematsche – wenn denn die Nachttemperaturen demnächst wieder mitspielen.

Momentan scharren wir eher mit den Füßen, brüten über einer Foto-Lovestory in einer – ich glaube – überregionalen Zeitung… neee, Quatsch:  einer Artikelserie über verrückte Häuslerenovierer, Sturköpfe und Querdenker (das sind WIR) und haben schon die Ankündigung im Nacken, daß „sie“ uns bis zum Einzug berichterstattend begleiten werden. Oh haueha… na gut.

Soweit dieses. Morgen geht mein Flieger nach Amsterdam, aber in 2 Tagen ist auch dieser Arbeits-Marathon geschafft und dann habe  ich wieder 3 – in Worten DREI – Wochen frei!

Anja, schau mal aus dem Fenster: Dirk müßte grad das Auto putzen! 😉 Winke bitte mal runter! Und nimm Abschied von unserem Hübschen. Ab Donnerstag steht da ein anderer… also fahrbarer Untersatz. Tssss. 😉

[Nachtrag vom Autoputzer]

Das eBay-Lehmschnäppchen gab nicht nur einen veritablen Muskelkater, sondern auch eine offene Blase am Handballen. Notiz für mich selbst: Einen 40cm kurzen Stil an die von Miss Incredible gepimpte Schaufel montieren. Die Schaufel mit dem kurzen abgebrochenen Stil ist zwar super-praktisch für Lehmschaufelmaratons, hat aber fiese Kanten. Gnarf!

Letzte Woche haben die Zimmerleute die vom Statiker verordnete Verstärkung eingebaut. Mal sehen, wie das später mit der Torkonstruktion aussieht.

  

Auf dem linken Foto sieht man übrigens auch, dass der Schreiner unsere neuen Fenster wieder ausgebaut hat. Es war gut dass sie zum Anschauen eingebaut waren – aber da wahrscheinlich bald das neue Dach kommt, sind sie in der Werkstatt des Schreiners einfach sicherer aufgehoben. Und sie müssen ja auch erst noch lackiert und die Magnetkontakte (Reed-Kontakte) eingebaut werden. Ich bin echt gespannt, wie es die nächsten Wochen und Monate weitergeht!

Und unsere Miss Marple hat ein Foto wiedergefunden, das sie im Mai 1992 am Kirchplatz aufgenommen hat:

Hier unser Ruinchen im Detail  – damals wohl noch bewohnt:

[Auch hier wieder: Einfach auf die Bilder klicken, dann kann man mehr sehen…]

3 comments to Kleines Update…

  • Anja

    Wir haben uns schon ein wenig über euren Holzmix gewundert: euer Zimmermann ist ja allmählich bekannt für buntes Holzartenzusammenstellen und -einbauen! Die neue Torkonstruktion wird aber noch verkleidet, oder?

  • Angelika

    Nein, das wird natürlich NICHT verkleidet sondern als innovatives gestalterisches Element in die Fassadenerneuerung aufgenommen. Sozusagen als Rückführung zum postmodernen Traditionalismus des Bauernstandes im 18. Jahrhundert unter Berücksichtigung der geographischen Gegebenheiten.
    Den linken Teil werden wir in ostereierzarten Pastellfarben des Herstellers „Klecker, Klauer & Söhne – die Experten für Sauerei am Bau“ halten, die rechte Seite hingegen wird bestrickt und behäkelt. Vorzugsweise mit wasch-und lichtechter Wolle der Marke „Filzlaus light by Voll-Krass Natur“. Wir werden uns an der Formensprache des bekanntesten Vertreters der Espressionisten, Jacobo Tchibossos der Jüngere, orientieren und im malerisch gestalteten Teil dessen favorisiertes Häschenmotiv in allen nur erdenklichen Varianten (auch den nicht jugendfreien) wiederholen. Sozusagen korrespondierend, um nicht zu sagen sm-essend.
    Wir überlegen auch, ob wir nicht als Reminiszens an unsere neue Heimat das Fisch-Motiv des Butzbacher Hochseeanglervereins „Haut wech den Fisch! Grüne Jungs 1872 e.V.“ in die Bildersprache mit übernehmen sollten: Rollmops in strenger Reihung.
    Alternativ böte sich das traditionelle Herz-Motiv in zartem Pink auf cremefarbenem Tortenspitzchen des Jungfrauenvereins Ebergöns von 1911 an, wobei wir da noch erst die Zustimmungserklärung der 1. und letzten Vorsitzenden Hedwich Overblohmschkewsky geb. Schlötter zum Brink einholen müßten und uns der Aufwand von 10 Kartons Bestechungs-Eierlikör doch zu hoch erscheint.
    Zusätzlich werden Traumfänger am Haus angebracht, wobei wir noch schwanken zwischen den Modellen „Alptraum 2000“ und „Draumschiff Didaaaanic“. Unser Architekt hingegen favorisiert das Modell „Traumprinz Charming“.
    Die finale Entscheidung steht aber noch aus, wir müssen wohl mal drüber meditieren und nach einer kapverdischen Haarspitzenmassage mit Lavastein bei einem Yogi-Tee der Sorte „1, 2 oder 3, du mußt dich entscheiden“ (Jahrgang 1989, Ceylon, Südhang des Malvaladaschi-Tals, first flush, Pflückerin Prawashdi Prawn) sind wir bestimmt innerhalb der nächsten 2 Sternenzeitalter zu einem Ergebnis gekommen. 😉
    Sorry, bin grad „luschdig“ drauf, muß daran liegen, daß Dirks neues Auto auch luschdig isch – äh, nein, es ist nett und lieb und sehr zahm. Sach ich mal. 😉

    Natürlich wird das Konstrukt verkleidet bwz. auch verputzt. Es war einfach aus Gründen der Statik notwendig und die eigentlich Glas-Tor-Konstruktion wird dahinter angebracht. So wirkt es am Ende wie eine vertiefte Toreinfahrt.
    Aber die Fenster sind doch wohl schon schön geworden!
    Endlich hat unser Ruinchen wieder richtige Augen! Wobei das Blinzelauge in der Gaube erst reinkommt, wenn das Dach fertig ist.
    Wir wissen da aber noch keinen konkreten Termin für den Arbeitsbeginn. Sollte aber dennoch bald angegangen werden. Unser Architekt ist jedenfalls dran.

  • Anja

    Bei den Plänen müsst ihr es verkleiden, wenn ihr auf verheiratet Vorsitzende des Jungfrauenvereins Ebergöns baut! Aber schon wieder habe ich den Hinweis darauf entdeckt, dass in der nächsten Projektwoche des Weidig-Gymnasiums dringend eine Guerilla-Strickgruppe gegründet werden muss! Nicht mehr „Häkeln für Fortgeschrittene“…
    Soso, das neue Auto ist luschdig? Es fährt! Zumindest bis nach Butzbach und provoziert dort sofort nen Hagelschauer…! Okay, es ist luschdig!

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