Ich bin ein Regen-Gott

Liebe Butzbacher, es tut mir echt leid – aber ich bin wohl anscheinend ein Douglas Adam’scher Regen-Gott wie Rob McKenna und für den ein oder anderen Regenguß der letzten Wochen verantwortlich: Weil im Job so viel zu tun war, konnte ich nur ganz selten am Ruinchen arbeiten. Und wirklich immer wenn ich angefangen habe die letzten wenigen Gefache zuzumachen haben mich die Wolken begrüßt: Nieselregen, Krisselregen, Sturzregen, kalter Regen, etwas wärmerer Regen, Schietwetter – so wie heute!

Leider ist das Auto trotzdem nicht sauber geworden. Doof das.

Dass ich letzte Woche nach Kundenterminen in München und Karlsruhe zwei Mal pitschnass bis auf die Haut geworden bin und dann mehr als zwei / vier Stunden nach Haus gefahren bin, passt da ins Bild.

(Beim ersten Termin bin ich trotz Schirm nass geworden – beim zweiten lag der Schirm pitschig im Kofferraum und nicht in der Notebook-Tasche. Doof ich!)

Aber ich bin trotz Wolken-Grüssen ein paar Mal aufs Gerüst gekrabbelt, sodass ich doch ein paar Gefache vom Gerüst aus schließen konnte. Hier dazu ein erstes Beweisbild von der üblichen Material- und Werkzeugsammlung beim Mauern – vielleicht knipst ja Anja noch eins wenn ich die letzten wenigen Lücken schließe.

(Klar, kurz nachdem ich das Foto aufgenommen habe hat’s angefangen zu nieseln und ich sass auf dem Gerüst in Lehmmatsch. Danke liebe Wolken!)

Wobei es – wenn ich grade nicht auf dem Gerüst arbeiten wollte – tatsächlich schöne sonnige Momente gab!

Man sieht: Unser Ruinchen wird aufgehübscht! Und eigentlich ist „Ruinchen“ langsam nicht mehr der richtige Name – es wird immer mehr zu unserem „Perlchen“ in der „Perle der Wetterau“ Butzbach 😉

Die neue und so deutliche Veränderung verdanken wir dem Weißbinder, der die Gefache zuerst mit weißem… irgendwas gestrichen hat (ich muß nochmal fragen was das war) und danach den Hasendraht darauf montiert hat.

 

Darauf kam dann noch der Unterputz – aber davon habe ich noch kein Detailfoto. Außer natürlich auf den Gefachen, die ich noch nicht zumauern konnte. Weil ich ja wohl leider ein Regen-Gott bin…

3 comments to Ich bin ein Regen-Gott

  • Angelika

    DAS erklärt natürlich vieles – unter anderem auch die Tatsache, daß es genau in DEM Moment draußen sonniger wurde, als du das Haus verlassen hast. 😉 Ich hoffe, der Kunde steht dafür nicht im Regen! 😉
    Und ich bin mal megafroh, daß du nicht der „Herr der Winde“ bist… nicht auszudenken, was dann allein in unseren vier Wänden los wäre… *hust*
    Und nein: ich gründe jetzt KEINEN Anbetungsverein oder suche follower(innen) und „Das finde ich gut“-Tippsler. Sonst hebst du auf deinem Gerüst noch vollends ab und dann hätten wir den nächsten Star-Schnitt plus Artikel in der Butzbacher Bravo – äh, Zeitung.
    Es ist echt nicht leicht, mit einem Gott zu leben… *seufz* 😉

  • Anja

    Ja, es sind Fortschritte zu erkennen! Euer Weissbinder stand soeben ganz stolz grinsend – nein, strahlend! – neben eurem Architektem beim Betrachten seines Werkes der letzten Tage…. Selten sieht man so zufriedene Handwerker!

  • Angelika

    Völlig berechtigt – also sein Strahlen! Es sieht jetzt schon einfach nur genial schön aus und Dirk und ich haben gestern nochmal festgestellt, daß unsere ersten Zeichnungen der möglichen Hausansicht ziemlich identisch sind mit dem jetzigen Anblick.
    Wir haben uns nicht in unserem Ruinchen getäuscht! YES! 🙂

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