Rückblick: Gewölbekellerhistorie

Es wird endlich Zeit für etwas Gewölbekellerhistorie. Seit Ende September war doch mehr am Haus und im und am Gewölbe passiert, als ich hier im Blog beschrieben habe. Also dann wollen wir doch mal in den „historischen Fotos“ stöbern…

Gewölbe - das war ArbeitSo sah es nach der Minibaggerei aus. Viel Schlamm, ein paar Steine, nass. Steht man mitten im Matsch, schaut das ganze viel größer aus als auf dem Foto. Also: Beweisfoto!

BauchfreiTadah! Wir präsentieren den Bauherrn und Matschkellerbesitzer bauchfrei in Langzeitbelichtung zum Größenvergleich. Man kann im Hintergrund erahnen, dass die Maurer schon das Fundament-Loch für die zu bauende Stützmauer ausgehoben haben…Quietscheentchen-Badeteich… in dem sich Wasser sammelt. Denn eine klitzekleine Quelle gabs bei der Buddelei gratis dazu. Einige Nachbarn haben Brunnen im Keller, vielleicht buddel ich ja auch mal einen? Und es wird sich wohl auch eine weitere Verwendung dafür finden lassen außer Quietscheentchenplanschteich.

Wobei ich das Gewölbekeller-affine Quietscheentchen schnell umsiedeln musste, da schon bald die Betonlieferung fürs Gewölbekellermauerfundament anstand.

Gewölbekellerwand-Fundamentmaschinen-LKW  Kuschelnde LKW

… und es geht erstaunlich viel Beton in so ein Fundament! Wobei das Fundament nur die Mauer abstützt, im restlichen Keller gab es nur Wurzelsperre, kapilarbrechende Schicht und Schotter.

Ende gutIrgendwann werde ich als Boden vielleicht Backsteine in Sand verlegen. Den Boden betonieren oder abzudichten kommt nicht in Frage, da man sonst Probleme mit der Feuchtigkeit bekommt.

Jetzt ist mein Teil vom Gewölbekeller knapp 80 Quadratmeter groß – 11,30 Meter lang, 7 Meter breit und im Scheitel 3 Meter hoch. Und unter den Nachbarhäusern geht der Keller noch ca. 16 Meter weiter. Es ist aber immer nicht klar, wie alt der Keller wohl ist – 15. Jahrhundert vielleicht? oder 16.? – und wofür er damals genutzt wurde. Dieser Teil der Gewölbekellerhistorie liegt weiter im Dunkeln…

Ps: „Kellergeschichten…“ erzählt auch Frau Littau-Rust in der Drinnen & Draußen – wobei es der Betonmischer tatsächlich etwas schwer hätte, Schutt zu bergen 😉

2 comments to Rückblick: Gewölbekellerhistorie

  • Ole

    Total faszinierend. Ich finde diesen Keller einfach nur erstaunlich.
    Der Beton wurde jetzt auf deiner Seite gegossen? Über die Quelle oder liegt das in einem anderen Bereich?

    Viele Grüße aus Eberholzen!

    Oe.

  • Der Beton ist da wo beim untersten Bild die Leiter steht – und wo der rote „Rüssel“ vom LKW hin geht. In den Kellern kommt wahrscheinlich überall Wasser, wenn man etwas tiefer gräbt. Hier kam die Mini-Quelle halt beim Ausheben des Fundaments zu Tage.

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