Ich brauche ein Schaf!

Ok, nur ein ganz kleines. Das bitteschön nur Gras frisst und Blümchen meidet. Die Tochter der Nachbarn links fände eine Kuh praktischer, weil die Milch gibt. (Dass Lämmchen besonders mit Blümchen im Bauch lecker schmecken hatte ich auf der Zunge – um nicht zu sagen schon geschmeckt – mir aber aus pädagogischen Gründen verkniffen zu sagen. War aber knapp!).

Wenn es nach meinen Freunden früher mal Freunden gehässigen Nachbarn geht reicht aber: Eine Nagelschere.

Egal wie: Es wird grün! Also nicht in Farbe wie 2012, sondern in Natur. Eigentlich wollte ich nur etwas Erde mit dem mehrfach umgeschaufelten Dreckhaufen im „Vorgarten“ mischen. (Vom langsam herumwandernden Dreckhaufen a la Endmoräne gibt es keine Fotos, schaute peinlich genug aus dass ich das nicht noch extra dokumentiert habe…) Aus dem Dreckhaufen hatte ich wochenlang erstaunlich viele und teils heftig schwere Steine und Bauschutt gebuddelt. Lutz – Küster und Kumpel – half Erde besorgen und meinte dann: „Einfach auf ’nen Haufen kippen? Das macht man ordentlich!“.

Mit sehr viel Schaufelei, Schweiß, einer schnell besorgten Rasenwalze, Rasensamen (irgendwas Marke „Robust und unkaputtbar“) und verschiedenen Wildblumen-Mischungen sah das ganze dank Lutz‘ Organisation und Schufterei nach weniger als zwei Stunden erstaunlich ungewohnt ordentlich aus.

Noch-nicht-Rasen SprengungAuch ein geliehener Rasensprenger fand Einzug und wurde kurz darauf durch ein irgendwie roboterartiges Gartensprenger-Etwas abgelöst – das besonders gut für kleine Flächen geeignet ist (ja, ja, eine Wasserpistole reicht auch… hab‘ ich mehr als einmal gehört! 😉 ).

Erste Hälmchen sprießenDank perfektem Grasenanwachswetter und sehr sorgsamer Rasensprengung kamen die ersten Hälmchen viel schneller als erwartet – zwischen den beiden Fotos liegen nur zehn Tage! Und gut drei Wochen nach Anlage des „Rasens“ schaut das ganze schon richtig saftig grün aus.

Es wird grün
Hier sieht man auch, dass der Zaun dieses Jahr wie geplant von Ranken, Winden, Rosen und Was-weiss-ich-wie-das-Zeuch-heisst erobert wird. Und so freue ich mich über die ersten Grünzeug-Chaos-Beobachter – das „Schau‘ mal, der schöne Garten!“ vor ein paar Tagen tat so richtig gut 😉 (und der Salat aus dem eigenen Garten auch!).

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